Mittwoch, 04.Feb..2026

Jassin bringt mit „Arsenalplatz“ sein Debütalbum

Jassin startet mit einer klaren Ansage in sein erstes Studioalbum. Mit „Arsenalplatz“ greift er persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Konflikte und die Erinnerungen an seine Jugend auf. Produziert unter anderem von Stoopid Lou und Philipp Steinke, entwickelt sich der Titelsong von stillen Synth-Momenten zu einer kraftvollen Hymne voller Wut, Melancholie und Hoffnung zugleich. Gerade diese Mischung macht Jassin so besonders: Er bleibt radikal ehrlich, bricht mit einfachen Mustern und erzählt Geschichten, die viele bewegen. Schon seine EP „Kinder können fies sein“ zeigte, was für ein starkes Gespür er für Texte und Sounds hat. Das Album wird nun zum nächsten großen Schritt in seiner noch jungen, aber intensiven Karriere. Medien wie die ZEIT betiteln ihn bereits als „erfolgreichsten Newcomer im deutschen HipHop“ – kein Wunder, wenn man die Energie seiner bisherigen Live-Auftritte erlebt hat. Der Hype ist also nicht aus dem Nichts entstanden, sondern basiert auf echter Substanz.

Von der Provinz in die großen Hallen

Geboren 2005, wuchs Jassin in der ostdeutschen Provinz auf und prägte seine Musik aus einer spannenden Mischung: arabische Einflüsse vom Vater, deutsche Pop-Klassiker von der Mutter und später Jazzgesang in Köln. Dieses breite Fundament hört man heraus, wenn er zwischen Rap, Gesang und melodischen Elementen wechselt. Seine Themen sind ernst: Rassismus, Rechtsextremismus, Kapitalismus oder patriarchale Strukturen tauchen in seinen Texten immer wieder auf. Doch obwohl die Inhalte oft schwer sind, transportiert er sie mit einer Direktheit, die seine Shows unvergesslich macht. Kein Wunder, dass er bereits mit Acts wie Rin, Schmyt oder Paula Hartmann tourte. Auch Features mit Trettmann und Disarstar stärkten seinen Ruf. Als er im April 2025 seine erste eigene Tour spielte, war sie direkt ausverkauft – ein starkes Signal dafür, wie sehr Fans auf seine ehrliche Stimme gewartet haben. Ab Dezember steht nun die große „Arsenalplatz“-Tour an, mit Stopps in Deutschland und Österreich. Mehr über kommende Musik-News findest du auch in der Musik-Kategorie auf Szenenight.

Warum Jassin so viele bewegt

Das Besondere an Jassin ist seine Verbindung von persönlicher Offenheit und gesellschaftlichem Anspruch. Er macht keinen Hehl daraus, dass die ostdeutsche Provinz ihn geprägt hat – mit all den Problemen, aber auch den schönen Momenten. Diese Echtheit spüren Hörer sofort. In seinen Interviews betont er immer wieder, dass Rap für ihn ein Werkzeug ist: direkter, ehrlicher, kompromissloser. Die Süddeutsche Zeitung hebt hervor, dass Jassin nicht nur musikalisch vielseitig ist, sondern vor allem mit gesellschaftskritischen Texten überzeugt. Damit ist er einer dieser Künstler, die weit über die Musik hinaus eine Diskussion anstoßen. „Arsenalplatz“ wird darum mehr als ein Album – es ist ein Statement. Es fasst Vergangenes zusammen, erzählt aber gleichzeitig davon, wie eine junge Generation auf die Welt blickt. Für alle, die echten Rap mit Haltung suchen, ist dieses Release ein Pflichttermin zum Jahresende.

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