Soundgewitter und Gänsehaut im Aladin
Die maskierten Metaller feuerten ein Set ab, das keine Wünsche offenließ. Mit ihrer typischen Mischung aus Industrial Metal, NDH und provokanten Texten schufen sie eine Atmosphäre, die irgendwo zwischen Gänsehaut und völliger Ekstase pendelte. Klassiker wie „Engel im Abgrund“ oder „Wir sind Gott“ wurden lautstark mitgegrölt, während Pyroeffekte und Lichtshow das Aladin in ein wahres Spektakel verwandelten. Besonders emotional: die Dankesworte an die treue Fanbase, die zum festen Bestandteil dieser außergewöhnlichen Karfreitagstradition geworden ist. Der Special Guest – noch vorab geheim gehalten – sorgte zusätzlich für ordentlich Abriss und setzte dem Abend die Krone auf.
Eine Nacht voller Zusammenhalt und Wahnsinn
Das Laute Abendmahl ist mehr als nur ein Konzert – das wurde auch dieses Jahr wieder mehr als deutlich. Es ist ein Ritual für all jene, die sich in der Szene zuhause fühlen, ein Ort für Freiheit, Individualität und lauten Protest gegen Stillstand. Wer dabei war, spürte die besondere Energie, die entsteht, wenn Musik, Menschen und Message aufeinandertreffen. Bremen hat wieder einmal gezeigt, dass man auch an einem sogenannten „stillen Feiertag“ mit Respekt, aber auch mit richtig viel Druck und Leidenschaft feiern kann. Das Fazit? Unvergesslich. Und schon jetzt steigt die Vorfreude auf das nächste Mal, wenn HÄMATOM zum Mahl bitten.
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